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Selbstzweifel als Songwriter im Griff: Drei Tipps für kreative Künstler

Angst als Songwriter und Selbstzweifel als Songwriter überwinden

Angst und Selbstzweifel sind zwei starke Gefühle, die jeden Künstler und Songwriter mindestens einmal im Leben begegnen. Sie halten uns oft davon ab, überhaupt zu schreiben oder kreativ zu sein. In diesem Artikel möchte ich dir drei Denkanstöße geben, die mir geholfen haben, aus dem Loch des Zweifels herauszukommen. Ich hoffe, sie kommen genau im richtigen Moment und helfen dir auch weiter.

Überwinde Selbstzweifel durch Fokus auf Den Prozess

Oft jagen wir dem „Perfekten“ hinterher, weil wir glauben, dass uns das immer besser macht. Aber ist das wirklich so? Ein Kunstlehrer führte ein Experiment durch, bei dem er seine Klasse in zwei Gruppen aufteilte. Die eine sollte den perfekten Tontopf töpfern, die andere so viele Tontöpfe wie möglich. Interessanterweise schnitt die Gruppe, die sich auf die Quantität konzentrierte, nicht nur besser ab, sondern übertraf sogar die Qualität der Töpfe der anderen Gruppe.

Das Geheimnis? Kunst bedeutet, Fehler zu machen und von vorne anzufangen. Während die einen über das Aussehen des perfekten Tontopfs philosophierten, gingen die anderen einfach los, machten Fehler, verbesserten sich und kamen so zu ihrem „perfekten“ Tontopf. Also, wenn du gerade vor deinem unvollendeten Werk stehst und darüber nachdenkst, es zum fünften Mal zu überarbeiten, denk an dieses Experiment.

Trau dich, schlechte Kunst zu schaffen

Jedes kreative Werk ist voller Herzblut. Du willst, dass es gut wird und du willst nicht von vorne anfangen. Aber erlaube dir, jeden Song zweimal zu schreiben. Behalte, was gut funktioniert, und streiche, was nicht gut ankommt. Versuche sogar einmal, absichtlich etwas Schlechtes zu schaffen. Es kann Spaß machen und es unterstreicht einen Punkt, den John Mayer einmal gemacht hat: Du könntest eine Idee haben, die du im ersten Moment nicht gut findest, nur um Monate später zurückzukommen und festzustellen, dass sie eigentlich genial ist.

Spotify Streams sind nicht alles

Social Media lässt uns oft denken, dass wir nicht erfolgreich sind, wenn wir nicht Tausende von Aufrufen oder Likes haben. Aber am Ende sind das nur Zahlen. Songs leben davon, aufgeführt zu werden. Alle Selbstzweifel sind vergessen, wenn du deinen Song auf einer Bühne spielst und dafür Applaus bekommst. Auch wenn nur fünf Leute da sind und applaudieren, hast du in diesem Moment das Leben von fünf Menschen verändert.

Vergiss also die Jagd nach viralen Hits und konzentriere dich stattdessen darauf, Menschen in der Realität zu berühren. Spiele auf Open Stages, lass deinen Song im Applaus baden und du wirst feststellen, dass du etwas hast, das 99% deines Publikums nicht hat: Mut, Kreativität, Authentizität und Stolz. Erobere die

Fazit

In deiner kreativen Reise kann es zu Selbstzweifeln und Ängsten kommen, aber lass sie dich nicht von deinem Weg abbringen. Die Perfektion, die du anstrebst, liegt weniger im fertigen Produkt, sondern vielmehr in deinem persönlichen Wachstumsprozess und der Bereitschaft, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Erlaube dir, auch mal schlechte Kunst zu schaffen, denn auch diese hat ihren Wert und kann zu erstaunlichen Einsichten führen. Und vergiss nicht, dass der wahre Erfolg deiner Kunst nicht in den Zahlen auf den Social-Media-Plattformen liegt, sondern in den Herzen der Menschen, die du berührst. Wage es, auf die Bühne zu treten und die Menschen mit deiner Kunst zu berühren, einen nach dem anderen. Denn am Ende ist es der Mut, die Kreativität, die Authentizität und der Stolz, die dich als Künstler auszeichnen und dein Publikum wirklich bewegen werden.

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